Am 20. März 2026 ging es für die Violas nach Bad Boll. Anlass war die Tagung „Frauenwohnen. Gestern. Heute. Morgen.“ der Evangelische Akademie, die uns die Möglichkeit gab, uns intensiv mit gemeinschaftlichen Wohnformen auseinanderzusetzen und neue Perspektiven kennenzulernen. Schon zu Beginn wurde deutlich, wie tief das Thema des gemeinschaftlichen Frauenwohnens verwurzelt ist: es hat nicht nur eine lange Tradition, sondern gleichzeitig großes Potenzial für die Zukunft.
Zwischen Geschichte und Zukunft
Besonders spannend war die Vielfalt an historischen und aktuellen Beispielen. Sie haben gezeigt, dass Wohnen auch anders gedacht werden kann: bezahlbar, nachhaltig und gemeinschaftlich. Es wurde deutlich, dass alternative Wohnformen nicht nur Zukunftsvisionen sind, sondern bereits gelebt werden. Wohnen wird hierbei nicht nur architektonisch gedacht, sondern auch sozial und politisch.
Inspiration und Bestärkung
Die Tagung hat uns darin bestärkt, dass genau hier großes Veränderungspotenzial liegt. Für unser Projekt Viola war diese Tagung mehr als nur ein inspirierender Austausch. Sie hat uns in unserer Vision bestärkt und gezeigt, dass wir Teil einer größeren Bewegung sind. Wir möchten einen Ort schaffen, an dem diese Ideen weitergedacht und gelebt werden: einen Raum für feministische und queere Bildungsarbeit und ein Wohnprojekt, dass Gemeinschaft, Solidarität und gegenseitige Unterstützung im Alltag möglich machen.
Die Eindrücke von Bad Boll begleiten uns auf diesem Weg. Wir nehmen vor allem eins mit: Die Vision von feministischem, gemeinschaftlichem und solidarischem Wohnen hat eine lange Tradition, in die wir uns einreihen möchten.
