Finanzierung des Wohnprojekts VIOLA

Eine gesicherte Wohnungumgebung bedeutet Stabilität, Unabhängigkeit und die Möglichkeit, das eigene Leben selbst zu gestalten. Für FLINTA* ist Wohnraum oft noch mehr: ein Rückzugsort in einer Welt, die strukturelle Ungleichheiten täglich spürbar macht.

Genau hier setzt Viola an: Wir wollen einen geschützten Wohn- und Lebensraum für FLINTA schaffen. Wir möchten ein Haus und/oder Grundstück kaufen und müssen hierfür eine hohe Summe zusammenbringen.

Die Finanzierungs-Herausforderung

Um die Finanzierung für unser Projekt sicherzustellen, brauchen wir Kredite. Und auch Banken verleihen ihr Geld gern an Immobilienprojekte, in der Regel aber nur, wenn die Kreditnehmenden etwa ein Drittel der Gesamtkosten als Eigenkapital vorweisen können. Eine Summe, die ein solches Projekt, wie unseres, nicht mal eben so stemmen kann.

„Lieber 1.000 Freund*innen im Rücken als eine Bank im Nacken“

Die Antwort auf diese Herausforderung liegt nahe: eine Finanzierung nach dem Mietshäuser Syndiakts-Modell. Hausprojekte die Teil dieser Bewegung sind, gründen gemeinsam mit dem Syndikatsverein eine GmbH miteingeschriebenem Vetorecht gegen Verkauf oder Umwandlung in Eigentum – sodass das Haus dauerhaft unverkäuflich bleibt. Die Mieten der Bewohner*innen decken dabei die tatsächlichen Kosten und bringen keine Gewinne. Wohnen ist kein Spekulationsobjekt.

Ein weiterer wichtiger Aspekt: Die demokratische Kontrolle liegt bei den Bewohner*innen. Frei nach dem Leitsatz des Syndikats „Die Häuser denen, die drin wohnen“.

Große Bedeutung: Die Direktkredite

Viola finanziert sich gemäß dem Modell des Mietshäuser Syndikats also über eine Kombination aus Bankkrediten, Eigenmitteln und Direktkrediten. Die Direktkredite kommen von unterstützenden Privatpersonen – zu niedrigen Zinsen oder ganz ohne Renditeerwartung, denn der “Gewinn” ist nicht finanzieller Art, sondern das Wissen, dass mit ihrer Unterstützung solidarisches, feministisches Wohnen realisiert werden kann.  

Die Direktkredite haben eine doppelte Wirkung: Sie senken die Mieten, da keine Bankgewinnspanne bezahlt werden muss. Und sie schließen die Eigenkapitallücke, weil Banken sie als Eigenkapitalersatz akzeptieren. Im Mietshäuser Syndikat sind mittlerweile rund 260 Millionen Euro solidarisch gebunden und so dauerhaft dem Spekulationsmarkt entzogen.

Was du jetzt tun kannst!

Solidarische Projekte wie Viola sind auf DEINE Unterstützung angewiesen. Spende jetzt – Spenden-Link – für die Vorbereitungskosten oder melde dich als potentielle*r Geber*in für Direktkredite: